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Frollein Herr

Ich weiß, ich weiß – es ist die leidige alte Leier: Instagram ist doof und wir Blogger fürchterlich arm dran  – bla bla bla.

Ich weiß, ich weiß – es ist die leidige alte Leier: Instagram ist doof und wir Blogger fürchterlich arm dran  – bla bla bla. Eigentlich hatte ich mir ganz fest vorgenommen mich nicht mehr so oft über den bösen, bösen Algorithmus zu ärgern, geschweige denn darüber zu schreiben. Aber seit einiger Zeit hat es mich mal wieder so hart erwischt, dass ich aktiv geworden bin und mich in die Untiefen des Netzes durch Foren, Blogbeiträge oder Artikel in Computer- und Medienfaschzeitschriften gewühlt habe. Denn jedes Mal wenn ich mich negativ über den Algorithmus, meine Reichweite oder Instagram im Allgemeinen äußere, bekomme ich binnen Sekunden unzählige Nachrichten von Leidensgenossinnen, denen es genauso geht. Es ist zwar schön zu wissen, dass man mit der derzeitigen Problematik nicht alleine ist, aber all die Girls, die ebenfalls unter einer konstant schrumpfenden Reichweite leiden, sind so kreative, fleißige und begabte Frauen, deren Bildsprache ich von ganzem Herzen bewundere, dass ich mich einfach frage: Wie zur Hölle kann das eigentlich angehen?

Wie zur Hölle kann das eigentlich angehen?

Für all diejenigen unter Euch, die Instagram als das verwenden, was es ursprünglich mal war: nämlich eine Bilder-App, die inspirieren und informieren soll, tut mir mein ständiges Genörgel übrigens sehr leid. Aber sobald man sich beruflich in irgendeiner Form von dieser App abhängig macht und tagtäglich aufs Neue versucht mit seinem Content möglichst viele Leute zu erreichen, kommt man um den Frust nicht mehr herum. Reichweite und Followerzahlen sinken, während gleichzeitig immer neue Accounts aus dem Boden schießen, die bei drei geposteten Bildern bereits mehr als 5.000 Follower haben.

Daran, dass durch den Algorithmus alles ein wenig mühsamer geworden ist und man nicht mehr nach Lust und Laune posten kann, sondern auf spezielle Zeiten, Hashtags oder die neusten No-Gos achtet muss, habe ich mich inzwischen gewöhnt. Aber es gibt Phasen (die endlos zu sein scheinen), in denen es einfach nicht mehr mit rechten Dingen zugeht. Wenn dein Bild nur noch 10% deiner üblichen Reichweite hat, selbst deine engsten Freunde und deine Familie deinen Content nicht mehr sehen (meine Schwiegermutter hat sich neulich gewundert, wieso ihr eigentlich meine Stories nicht mehr ganz vorne angezeigt werden) – dann kommt man irgendwie nicht umhin, den Verschwörungstheoretikern zu glauben: Instagram hat eine Blacklist. Und wer darauf landet, hat es ganz schön schwer wieder rauszukommen.

Instagram hat eine Blacklist. Und wer darauf landet, hat es ganz schön schwer wieder rauszukommen.

Dazu muss ich sagen, dass ich ein echter Instagram-Streber bin und mich die App eigentlich ziemlich lieb haben müsste. Ich bin seit gut drei Jahren dabei, poste sehr regelmäßig eigenen Content (also keine Regrams), habe noch nie Follower gekauft oder die Follow-Unfollow-Strategie betrieben und stehe mit vielen anderen Instagrammern in regem Austausch. Aber selbst ich kleine Streberin kann es dem allmächtigen Instagram offensichtlich nicht recht machen. Und da frage ich mich immer wieder: Was zur Hölle ist eigentlich dein Problem, Instagram? Während ich mich also durch zahlreiche Artikel zum Thema Algorithmus, Followerzahlen, Reichweite & Co. klickte, stieß ich immer wieder auf einen Begriff – den Shadowban. Klingt nach Gruselfilm und irgendwie ist es das auch.

Der Shadowban, der übrigens nie offiziell von Instagram bestätigt wurde, hatte ursprünglich mal einen sehr löblichen Ansatz. Spammer, Fake-Accounts und Bots sollten aufgrund Ihres Nutzungsverhaltens identifiziert und abgeschirmt werden. Sprich: Wer böse ist, darf nicht mehr mitspielen. Leider aber, hat der Bann auch harmlose, echte Nutzer erfasst und auch sie auf die Ersatzbank verbannt. Das Gemeine daran: Instagram informiert dich nicht darüber, dass es dich auf dem Kieker hat. Und so bemerken viele erst spät, dass da irgendwas nicht stimmt.

Das Gemeine daran: Instagram informiert dich nicht darüber, dass es dich auf dem Kieker hat. Und so bemerken viele erst spät, dass da irgendwas nicht stimmt.

Angeblich gibt es einen einfachen Test um herauszufinden, ob man gebannt ist. Man soll einfach jemanden bitten, dem eigenen Konto zu entfolgen und dann prüfen, ob man unter einem gewissen Hashtag, das man verwendet hat, noch angezeigt wird. Taucht man auf, ist alles gut, wenn nicht… Naja, dann hat es Euch erwischt. Ich habe das natürlich bereits getestet und bin offiziell nicht geshadowbanned, aber laut meiner Recherche soll auch das kein absolut verlässliches Mittel sein um rauszufinden, ob man nun auf der Blacklist steht, oder nicht.

Die Meinungen zu der gesamten Thematik gehen sehr stark auseinander. Aber trotzdem bin ich auf einige Tipps gestossen, die immer wieder auftauchen und Erfolg versprechen sollen. Welche das sind, habe ich hier mal für Euch aufgelistet:

Drittanbieter-Apps meiden!

Instagram mag es gar nicht, wenn man sich Unterstützung von anderen Apps holt, die z.B. für einen Likes vergeben oder den Post vortimen. Also: Finger weg!

Nicht zu viel liken!

Also das war mir völlig neu. Eine Zeit lang hieß es nämlich, dass man so aktiv wie möglich sein soll um bei Instagram auf der guten Seite zu stehen. Allerdings habe ich gelesen, dass Instagram Likes, Kommentare und Follows zählt und begrenzt. Die Zahlen variieren je nach Quelle allerdings sehr. Bei manchen heißt es, man darf stündlich nur ca. 150 Likes verteilen, bei anderen wiederum täglich. Allerdings ist der Zeitpunkt des Likens sehr wichtig. Um mehr Engagement für sein Bild zu generieren, soll man eine Stunde nach dem Posten besonders aktiv sein. Ob das so Sinn der Sache ist?

Achte auf deine Hashtags!

Diesen Tipp finde ich persönlich völlig Banane, da es mir viel zu blöd ist, vor jedem Post alle möglichen Hashtags zu checken. Denn: Instagram stuft wohl manche Hashtags als negativ oder gefährlich ein, z.B. wenn Nacktbilder oder Hate-Speech darunter verlinkt werden. Clever, ne? Da aber auch die Pornoindustrie recht clever ist, posten die ihre Nackedei-Bilder gerne unter so harmlosen Hashtags wie #beautyblogger oder #ootd (was ich persönlich ziemlich lustig finde). Deshalb müsste man also theoretisch vor jedem Post alle relevanten Hashtags checken und schauen, ob irgendwo verbotenerer Content auftaucht. Aber seinen wir doch mal ehrlich – wer macht denn sowas? Ich verzichte deshalb derzeit fast gänzlich auf Hashtags und – Überraschung – bringt auch nichts!

Melde dein Problem bei Instagram!

Auch wenn das Unternehmen dafür bekannt ist, nur sehr selten auf Nachrichten oder Beschwerden einzelner Nutzer einzugehen, kann auch dieser Tipp nicht schaden. Einfach unter “Problem melden” eine kurze Zusammenfassung des Problems abschicken und abwarten, ob sich was tut. Hab ich übrigens gerade gemacht und ich werde berichten, ob es etwas geholfen hat.

Hashtags nicht in die Kommentare posten!

Ein sehr beliebter Trick von Instagrammern um den eigenen Post von unschönen Hashtag-Haufen frei zu halten: Die Hashtags in den ersten Kommentar posten. Ging wohl eine Zeit lang gut, aber auch das straft Instagram inzwischen ab.

Verhalte dich nicht wie ein Bot!

Dieser Tip klingt irgendwie am einfachsten und ist doch wahnsinnig schwer. Auch wenn wir Menschen keine Computerprogramme sind, haben wir trotzdem feste Gewohnheiten. Ob wir nun jeden morgen zur selben Zeit den Bus nehmen und während der Fahrt unsere täglichen Likes vergeben oder feste Zeiten haben, zu denen wir selbst posten. Alles was uns wie eine Maschine wirken lässt, macht Instagram stutzig. Und kann im schlimmsten Fall zum blacklisten führen. Also lieber mal die Nutzungsgewohnheiten ändern und den Algorithmus ordentlich verwirren.

Nimm Dir eine Auszeit!

Wenn gar nichts mehr geht, soll eine Instagram-Pause helfen. Sprich: Ein paar Tage einfach mal das Handy liegen lassen. Nichts posten, nichts liken und am besten ausloggen. Das soll die Wogen glätten und wie ein Reset wirken. Ich habe tatsächlich mit dem Gedanken gespielt mal eine Pause einzulegen, allerdings glaube ich kaum, dass ich das durchstehen werde. Nicht nur, weil ich mich fürchterlich langweilen würde, ohne hier und da Instagram zu checken, nein – es wäre regelrecht geschäftsschädigend für mich, da ich meine meisten Blogzugriffe über Instagram erhalte. Diese Option ist für mich deshalb erstmal keine Option – aber wenn es so weitergeht, werde vielleicht sogar ich mal Instagram detoxen.

 

Wie Ihr sehen könnt, habe ich diesem Thema einige Zeit gewidmet. Zeit, die ich eigentlich nicht habe. Und genau das ist das Problem. Ich habe wieder einmal gemerkt, wie unfassbar abhängig so viele von uns von der Über-App inzwischen sind und das ist definitiv kein schönes Gefühl. Und um ehrlich zu sein, glaube ich nicht wirklich an die Wirksamkeit dieser Tricks. Aber bei aller Ehrlichkeit muss ich auch zugeben, dass ich aus purer Verzweiflung sicher den ein oder anderen mal ausprobieren werden. Einfach weil die Hoffnung ja irgendwie zuletzt stirbt, richtig? Vielmehr habe ich mir etwas anderes vorgenommen. Nämlich mich durch den Blog so unabhängig wie möglich von Instagram zu machen, so dass mir ein Schluckauf im Algorithmus nicht alle paar Wochen aufs Neue die Laune vermiesen kann.

Nämlich mich durch den Blog so unabhängig wie möglich von Instagram zu machen, so dass mir ein Schluckauf im Algorithmus nicht alle paar Wochen aufs Neue die Laune vermiesen kann.

Update vom 7.6.2018

Ihr Lieben, wie versprochen wollte ich ja berichten, ob sich durch die Tipps, die ich im Netz gefunden habe, irgendwas an der Reichweite ändern lasst. Die traurige Wahrheit: Nein, nicht wirklich. Egal welche Strategie ich benutzt habe oder wie sehr ich auch die “Regeln” beachtet habe, meine alte Reichweite habe ich immer noch nicht zurück. Ich glaube langsam auch, dass ich mich damit ganz gut arrangiert habe und dass das Wachstum nicht alles ist. Vielmehr will ich mit meiner Community kommunizieren, sie besser kennenlernen und die 15k so gut es geht mit Infos und Inspiration versorgen. Wer braucht schon 100k (mehr dazu hier)?

Was ich allerdings bemerkt zu haben glaube, ist, dass eine kleine Pause wahre Wunder bewirkt. Wenn Ihr also mal wieder die Nase gestrichen voll habt, dann lasst die App mal ein paar Tage ruhen. Danach geht es meist ein wenig frischer weiter. Nicht nur im eigenen Kopf, sondern auch bei der Reichweite.

Update vom 1.8.2018

Derzeit hat es mich mal wieder so richtig hart erwischt. Keiner sieht meine Bilder oder Stories. Eine Auswirkung auf die Followerzahl hat es allerdings nicht. Ich bin langsam der Meinung, dass alles in Wellenbewegungen abläuft. Erst läuft es überdurchschnittlich gut und dann wirst du erst recht komplett verschluckt. Schlau bin ich zwar noch nicht draus geworden, halte Euch aber auf dem Laufenden. 

Comments

  • 8. April 2018
    reply
    Alina

    Ich, als privater Nutzer, interessiere mich dafür jetzt nicht so, aber für die Blogger, die mir ans Herz gewachsen sind, nervt mich das schon etwas. Ich will ja, dass ihr mit eurem (wie ich finde) tollen Content auch Leute erreicht & damit euren beruflichen Erfolg voranbringt.
    Trotzdem fand ich den Post echt interessant, da man sich als privater Nutzer damit ja auch einfach nicht beschäftigt…
    Ich drück dir aber die Däumchen, dass das Instagram-Problemchen besser wird!
    Ich greife neuerdings übrigens auch nur noch direkt über den Internetbrowser auf deinen Blog zu. Ist auch viel entspannter, weil man nicht permanent Angst haben muss, dass Insta gleich abstürzt.
    Liebe Grüße & einen schönen Sonntag dir 🙂 Genieße das schöne Wetter <3

  • 8. April 2018
    reply

    ich habe mich auch schon sehr viel mit dieser thematik befasst und beiträge dazu geschrieben, allerdings verändert sich bei mir einfach nichts zum positiven. accounts mit schlechtem content überholen mich, ohne mit der wimper zu zucken und ich frag mich dann zurecht, ob mein content einfach nur nicht folgenswert ist.

  • 11. April 2018
    reply
    Katharina Happ

    Hi Karoline, wie ich Dir ja beim letzten Beitrag zum Thema geschrieben habe, leide ich auch (als Künstlerin) unter dem leidigen Insta-Nixgehtmer-Followerzahlensinken-Problem und finde es zum K… Das mit dem Shadowban hab ich auch schon gescheckt (kein Ergebnis), an alle Instaregeln halte ich mich sowieso schon immer und eine nette Hiiilfe-Message hab ich auch schon geschrieben (keine Antwort, keine Wirkung). Ich fürchte, da ist einfach der dämlich veränderte Algorithmus am Werk und solange die den nicht ändern, wird sich wenig tun. Tipp für Dich: Denk mal über Pinterest nach. Thematisch bist Du mit Deinen Blog da richtig und die Pins bringen seeeerhr viel länger Traffic, als Posts bei Fb oder Insta oder Twitter. Nach der Algorithmuskrise bei Insta und Facebook haben gerade viele über Pinterest im Fokus – sicher auch Vermarkter. Hab das gerade beruflich gecheckt und es könnte sich für Dich lohnen, sich damit mal näher zu beschäftigen.
    Liebe Grüße
    Katharina

  • 9. Mai 2018
    reply
    Lenoshka93

    Wow, krass…das wusste ich nicht! Ich bin muss mein Profil unbedingt mal checken??
    Danke für den Tipp!

  • 31. Mai 2018
    reply

    sehr guter und zusammenfassender bericht. danke. bei mir ist es so das manche posts überdurchschnittlich viele likes bekommen, aber die meisten posts eher weniger als sonst.

  • 11. Juni 2018
    reply

    Es geht mir tatsächlich seit einer Woche auch so. Meine Bilder erhalten ganz plötzlich nur noch eine Reichweite von knapp der Hälfte. Ich wundere mich auch ziemlich, denn ich habe eigentlich nichts gegenüber früher verändert. Ich nehme mich jetzt einfach ein wenig zurück und werde auch für mich etwas weniger Social Media betreiben. Mal sehen, was passiert.
    Ich like meinen Abonnenten zurück, dass ist mir sehr wichtig. Darum habe ich sie auch abonniert. Poste regelmäßig. Meine Hashtags sind nicht mehr in den Kommentaren und auch nicht zu viel. Ich gehe wirklich sorgsam mit meinem Account um und nun das…
    Es frustriert tatsächlich.

    Liebe Grüße
    Doreen

    http://www.hedmee.de

  • 13. Juni 2018
    reply

    Hallo Karoline, hallo an Alle. Ja, leider ist es so, daß alle Bemühungen für mehr (kostenlose) Reichweite und mehr likes, recht wenig bringen. Man ist dem Algorithmus einfach nicht gewachsen. Und ich denke, man wird von IG nie eine Antwort bekommen: ich schreibe meine Beiträge in drei Sprachen, keinen shadowban, checke die verbannten #, ändere nie die Caption, gebe nie über 60-70 likes pro Tag, keine automatisierten drittanbieter Apps, poste nur einmal täglich, manchmal zweimal die Woche etc. etc. Habe es auch schon mit einem zweiten account versucht, bringt alles nichts. Entweder man liebt oder hasst Instagram, entweder man trifft sich wieder mal mit “echten” Menschen, oder man verzweifelt – aber das kann ja nicht die Quintessenz unseres Daseins sein, oder? Viele Grüsse aus der Schweiz

  • 24. Juli 2018
    reply
    Nele

    Wieder sehr interessant, Karoline!
    LG

  • 27. Juli 2018
    reply

    Hallo,
    Früher war alles besser 🙂 oft gehört … das stimmt schon.. aber auch mit dem ” heutigen” Instagram lässt sich noch gut ” arbeiten ” wenn man ein paar kleine Dinge beachtet.
    Es ist richtig das man auf Drittanbieter-Apps verzichten sollte .. vor allem auf solchen die eine volle Zugangsberechtigung beanspruchen .. jedem muss klar sein, das er dadurch auch die Zugangsdaten an einen dritten weiter gibt.
    Das mit dem Liken .. wie im Post beschrieben, kann ich allerdings so nicht bestätigen.
    Ich für meinen Teil , und da bin ich wieder konform mit dem Post .. wähle immer Hashtags aus, die auch zum Post passen. Desweiteren achte ich darauf, das die Beitragszahl der Hashtags nicht all zu hoch ist. Ich bin der Meinung das es weniger bringt, wenn man einen Hashtag wählt der eine Beitragszahl jenseits der 10 Mio Grenze hat .. da geht ein Post mit weniger Likes schlicht und einfach unter.
    Besser Hashtags wählen,wo die Zahl um die Mio sich bewegt. Da ist die Chance einfach um ein vielfaches größer das der Post mit der entpreschenden Likezahl . auch unter den beliebtesten Bilder bei Instagram auftaucht. Sehe und gesehen werden ist da die Devise 😉
    Auch habe ich festgestellt das die Likes in den ersten 15 min die wichtigsten sind. (eigenes Empfinden) Desto mehr, um zu wahrscheinlicher findet man seinen Post bei den beliebtesten Bildern wieder.
    Nun muss ich gestehen das dies bei mir …” noch ” nicht klappt das ich in den ersten 10 min viele Likes habe, und da können nun alle die Nase rümpfen, da schummel ich ein wenig 😉 mit Zukauflikes .. wichtig ist aber auch da, daß man einen Anbieter findet der reale Likes anbietet.. Bots werden von Instagram mittlerweile gut erkannt.
    Ich für meine Teil hol die mir immer bei bcf24.eu aber das nur am Rande erwähnt.. Klar ist es auch wichtig das Richtige Verhältnis zu haben .. also Auffallen und doch unter dem Radar von Instagram bleiben 😉 5-10 % anhand der Followerzahl an Likes in den ersten 10 min ist da eine vernüftige Menge .
    Also Bsp: 1000 Follower 50-100 Likes in den ersten 10 min
    das Funktioniert bei mir sehr gut ..
    Vielleicht auch mal ausprobieren.. schaden tut es auf jeden Fall nicht.
    Liebe Grüße
    Marlen

  • 1. August 2018
    reply
    Steffen

    Liebe Karo,
    mir geht es seit dem Algorithmus ähnlich wie dir. Nach jedem Update habe ich das Gefühl, dass meine Reichweite noch geringer wird als vorher. Egal was man im Netz liest, auf welche neuen Dinge man nun wieder achten soll und sie dann auch ausprobiert, es funktioniert nur bedingt für ein paar Tage und es ist leider ein zu großer Zeitaufwand. Die Likes schwinden trotzdem immer mehr. Am besten laufen immer noch Selfies mit ein wenig nackter Haut. Aber das ist nicht der Sinn meines Accounts, mich für Likes zu pornografieren, sondern ich möchte meine Follower an meinem Leben und Erlebnissen teilhaben lassen, was aber leider immer schwerer fällt. Dagegen bleiben aber meine Follower konstant bzw. stagniert die Anzahl seit vielen Monaten.
    Man ist echt ratlos.

  • 29. August 2018
    reply
    Nils

    Hallo Karoline,
    mir geht es aktuell sehr ähnlich. Habe einen kleinen Account mit 1.7k Followern, der eigentlich immer ein ganz gute Reichweite hatte, was wohl daran liegt, dass mein Content eigentlich fast jede Altersklasse anspricht. Vor ein bisschen mehr als einem Monat haben bei mir die Videos, die ich poste, zum Teil noch an die 70k Aufrufe bekommen. Das war natürlich eher eine ausnahme, aber 20k war schon öfter drin. Jedenfalls ist es jetzt so, dass es irgendwie einen übertriebenen Cut bei mir gab. Dazu muss man sage, dass ich nichts an meinem Verhalten auf Instagram verändert habe. Meine Bildposts hatten durchschnittlich 350 Likes. Das war für mich eigentlich normal, ging auch so über mehrere Monate und die Followerzahl ist auch weiter angestiegen. Seit dem Cut aber kann ich froh sein, wenn meine Bildposts 200 likes bekommen und die Videos kommen nicht mal mehr an 2k ran. Das ist einfach frustrierend, denn die Qualität meiner Beiträge ist auch nicht schlechter geworden. Hab mich da schon mit paar Freunden drüber unterhalten, und die konnten es auch nicht ganz verstehen. Irgendwas muss Instagram doch geändert haben? :/
    Liebe Grüße
    Nils

  • 11. September 2018
    reply
    Fidis_Kitchen

    Ich muss hier auch mal meine Ratlosigkeit loswerden. Vor mehr als zwei Jahren hatte ich einen Instagramaccount angelegt, und dann mit nur einem Bild (das recht gut war) 15 Follower bekommen. In der Zeit habe ich mich null um Instagram gekümmert, weil mir das Bilder-aufs-Handy-Ziehen und dannv on dort hochladen erst mal zu mühsam war. Dieses Jahr habe ich recht kontinuerlich mittelmäßigen Content gepostet – es gibt deutlich schlechteren Content als meinen, aber auch sehr viel besseren! Aanfangs stieg die Followerzahl kontinuierlich auf (lacht mal) ca. 40, dann 50 und dann 70. Ich fing dann tatsächlich mit einer Exceltabelle zu dem Thema an und stellte fest: Liet man nur die Zahlen, würde man denken, okay, Content ist uninteressant. Anfang August hatte ich 71 Follower, Ende August 69 Follower, aber im August kamen insgeamt 29 Follower dazu! Im September deutet sich jetzt bei leicht gesunkener Followerzahl wieder der gleiche Trend an und ich frage mich: Wie kann es denn sein, dass ich ständig neue Follower bekomme, wie es aussieht auch oft echte Accounts, die interessant sind und denen ich auch folge, aber fast 100% meiner Gesamtfollowerzahl (oder noch mehr) innerhalb der letzten zwei Monate wieder entfolgt sind? Okay, anfangs waren auch mal sichtbare Bots dabei, Accounts wie “bekomme mehr Instagramfollower”, die habe ich dann irgendwann, nachdem ich mich damit auseinander gesetzt hatte, per Hand rausgeworfen. Aber so langsam frage ich mich, ob mein Content wirklich soooo schlecht ist oder ich aus irgendwelchen Gründen nur Bots als Follower bekomme. Zwischendurch hatte ich dann mal angefangen, viel zu liken (mehr als ich speichere) und ernsthaft zu kommentieren (immer sinnvolle, längere Kommentare, oft mit Feedback zum Kommentar) und mir folgt ein sehr guter Account, von dem ich auch Feedback bekomme, der also ernsthaft aktiv ist – daher denke ich, soooo schlecht kann ich ja nicht sein. Ich erwarte ja keine Wunder, aber mit fast 150 Bildern, zugegeben, einigen nicht so besonders guten darunter, und kontinuierlicher Aktivität von ca. einem Post alle drei Tage seit Mai (ein paar Bilder waren vorher schon vorhanden) wundere ich mich doch ein bisschen über diese verhältnismäßig extremen Einbrüche. Gestern, Bild gepostet, 12 Likes (bei gestern 70 Followern), wäre ja schon recht ordentlich, über 10%, zack, heute 67 Follower und ich frage mich: Was läuft da falsch? Übrigens vorher eine Woche aus Zeitmangel gar nicht aktiv gewesen, also Pause gemacht…

      • 11. September 2018
        reply
        Fidis_Kitchen

        Vielen Dank für die Antwort & den Artikel!

  • 11. September 2018
    reply
    Fidis_Kitchen

    PS
    Man fragt sich doch: Was hat Instagram denn eigentlich davon, Reichweite von Usern zu begrenzen? Man könnte meinen, deren Ziel wäre es, langsam immer uninteressanter zu werden, damit sie die Plattform schließen können – aber das könnten sie doch auch ohne Grund?!

  • 14. September 2018
    reply

    Ich hatte sogar das Problem, dass Insta mich 2x schon hat über 4K kommen lassen und von 1 sec auf die andere waren schwups 100 Follower weniger. Auch meine likes der Bilder halten sich in Grenzen. Könnte echt heulen. Investiere so viel Zeit und Herzblut in meinen Account und Krebse seit Monaten rum um mal gerade 30 Follower mehr zu bekommen. Bei anderen ACC kannst Du zuschauen wie die likes und Follower steigen. So langsam verliert man die Lust und aus dieser wird ganz schnell Frust. Selbst bei Beachtung aller möglichen Tips bezüglich liken, folgen und aktiv sein bleib ich auf ein und derselben Stelle stehen. So langsam bin ich mit meinem Latein am Ende.

  • 6. Oktober 2018
    reply
    Celia

    Ich habe nun 50 follower verloren in wenigen Tagen. Verstehen tue ich es nicht. Aber ich glaube irgendwas stimmt eben ganz und gar nicht. Es kann mir ab sich egal sein, aber ich finde es halt nur noch nervig was u
    Instagram betreibt. Ordentliche User haben den Ärger während wirklich immer mehr dieser komischen Accounts aus dem Boden sprießen…

  • 9. Oktober 2018
    reply

    Also ich habe gerade das gleiche Problem ( Instagram disco_forest) gerade ein Bild gepostet und niemand meiner Follower bekommt es in den Feed. Nach 3 Stunden habe ich sonst 150 Linkes, nur 18 und alles fremde Personen … hoffe, das bleibt jetzt nicht so… Eigentlich habe ich mich an alle Regeln gehalten und trotzdem hat es mich erwischt 🙁
    Danke für Deinen Artikel, geht es mittlerweile bei Dir wieder? Sehen deine Freunde Deine Posts im Feed?
    LG Sabine

  • 26. Januar 2019
    reply

    Hallo Karoline und Ihr anderen,
    erst einmal vielen Dank für den Artikel. Ich bin “newbie” auf Instagram (seit 12./2018), habe aber trotzdem sehr viel gelesen in Foren, von Beratern, Marketingprofis etw., um die Anfangsfehler umgehend abzustellen und versucht, einen schönen interessanten Feed zu erarbeiten. Alles unique content etc. Nun läuft es hier bei mir ähnlich wie bei Fidis_Kitchen. Interessanterweise erhalte ich im Verhältnis zu meinem echt noch mickrigem Account (ca 140 Follower, haha) sehr viele Likes. Es sind meist so um 30-70. Im Hinblick auf neue Follower läuft es blöderweise aber so: 5 neue und 4 wieder weg. Zehn neue, neun wieder weg. Ich hatte mir überlegt, dass es zunächst mit der “Konsolidierung” zusammenhängt, soll heißen: Am Anfang hatte ich noch viel zum Thema Podencos gepostet. Irgendwann war mir klar, dass ich als Texter und Künstler mehr fokussieren muss. Also kamen keine Hundebilder mehr und die Podenco-Follower sind gegangen. Okay. Nun aber ist mein Feed relativ klar (Inspiration rund um Text, Architektur, Design, Kunst). Trotzdem bleibt es beim Spiel: drei Schritte vor, zwei zurück. Unlängst hatte ich mit einem sehr gepflegten Feed zur Messe imm cologne 2019 inkl. Querverweis auf meinen Blog gedacht, nun einmal nachhaltig die 150 (haha) Follower zu knacken. Es blieb bei 149 und nun eiere ich bei 140 rum, egal was ich mache. Mein Eindruck ist: Es sind so viele Nutzer da, dass neue Accounts – auch mit dem neuen Algorithmus – überhaupt keine Chance haben. Zumal: Ich versuche auch zu interagieren, Fragen zu stellen, einen CTA einbauen… Und meine Follower antworten mir dann mit einem Emoji, toll! Das zählt Instagram aber nicht als Kommentar. Tja, ich weiß auch nicht weiter… auch wenn die Erwartungen nicht zu groß sein sollten, ist es schon ziemlich frustrierend – gerade auch wie hier schon erwähnt vor dem Hintergrund, was für miesen Content anbiete. Naja, wie sagt man so schön: take it or leave it. Also werde ich erst mal weiter machen. Viele Grüße Ute (ute_latzke)

  • 30. Januar 2019
    reply

    Hi Karoline, danke für Dein Feedback und die Ermutigung. Sehe ich auch so, in meinem “winzigen” Kreis ist das Feedback wirklich Top, sogar erste Koops zeichnen sich langsam ab. Ständig Herzen und Likes. Warum aber dann – so wie heute – wieder 6 Follower abspringen und keine neuen hinzu kommen… keine Ahnung. Die Tipps der Profis wie Du auch einer bist, besagen ja immer (neben gutem Content, Anfängerfehler vermeiden), dass man als Initialzündung das “eine” (oder ein paar Posts) benötigt, das endlich “Viral” geht, um den Algorithmus zu schlagen. Genau das halte ich für kaum möglich eingedenk von Millionen Posts. Das Witzige ist aber: Schaue ich schnell bei besagten Hashtags nach, die ich ausgewählt habe, sind meine Inhalte ganz oben (nach den “beliebteste”) und das sogar eine Weile… Also mehr geht ja nicht ;-). Naja, schauen wir mal, ich lasse mich nicht entmutigen, obwohl die Erstellung des unique content sehr viel Zeit frisst. Aber: no pain, no gain. Bis die Tage, ich schaue bei Gelegenheit mal wieder bei Dir vorbei. Ute

  • 12. Februar 2019
    reply

    Ich bin davon stark betroffen. Bekommen am Tag im Schnitt 100-150 follower, über Nacht sind 95‰ der follower wieder weg. Ich bin Producer in Elektronischen Musik Bereich. Ich halte mich an die Richtlinien, poste nichts verbotenes. Nur meine music. Instagram ist in letzter Zeit sehr schädiged für mich da ich in letzten Monaten kaum Reichweite habe. Ich hab instagram schon mehrfach auf das Problem hingewiesen und es ändert sich nichts. Für mich als Musiker ist die Reichweite sehr wichtig um so viele wie möglich zu erreichen. Ich bin am verzweifeln aus welchen grund Instagram einen so schädigt.

  • 23. März 2019
    reply

    Mir gefällt dein Blog wirklich richtig gut! Ich hoffe es kommen noch viele neue informative Beiträge! 🙂

  • 11. April 2019
    reply

    Hallo,

    bin das erste Mal auf dieser interessanten Seite gelandet, da ich sehr Zweifel habe, ob ich noch auf Instagram bleiben soll.

    Denn ich bin seit einigen Monaten sehr aktiv mit posten und qualitativ nicht schlechte Bilder – weshalb habe ich nur 120 Follower, wo Andere mit ein paar nichtssagenden Bildern gleich Taudende Follower haben oder schlimmer noch keinen einzigen Kommentar und hundere Followers ?

    Was mache ich da falsch?

  • 11. Mai 2019
    reply
    Susanne alias age_less_lady

    Danke für all diese tolle Infos. Ich bin auch schon verzweifelt und frage mich, ob meine Seite einen Sinn macht. Für mich ist Instagram (seit Februar dabei) eine Möglichkeit, mit der Welt in Kontakt zu treten (wohne in einer kleinen Stadt und arbeite nicht mehr). Ich habe schnell einige Follower bekommen, da kann ich nicht klagen. Aber 40 Likes bei 2.000 Follower frustriert mich total. Ich werde deinen Rat folgen und eine Pause einlegen. Wie lange sollte diese sein? Und: würdest du so lieb sein und deine Meinung über meine Seite geben? Mein Ziel ist Frauen meines Alters zu inspirieren und motivieren.
    Danke und alles Liebe!

  • 15. Mai 2019
    reply

    Danke für den Beitrag.
    Leider bleiben, wie bei Dir auch, viele Fragen offen.
    Letztlich werde ich, wie Du empfohlen hast, auch ein paar Tage Pause einlegen um zu schauen ob und was sich verändert.

    Ich habe diese “Wellenbewegung” jedenfalls gerade erlebt.
    Erst schießen die Likes und Kommentare fast an die Decke und dann auf einmal geht kaum noch etwas.
    Ich verfolge Deinen Block mal weiter, vielleicht findest Du ja noch mehr heraus.

    Beste Grüße
    Andreas

  • 30. Juli 2019
    reply

    Liebe Karo,

    was mich interessieren würde: hast Du jemals eine Antwortnachricht von Instagram auf Dein Problem bekommen?

    Mir geht es im ganz ganz kleinen Bereich nämlich ebenso. Keine Likes mehr und irgendwie stagniert alles seit einer Weile….

    Alles Gute und liebe Grüße aus Schweden

  • 19. Oktober 2019
    reply
    Senem

    Boar endlich das jemand darüber schreibt dem es ähnlich ergeht wie mir. Auch mir ist das passiert. Ich versuche mich gerade aufzubauen und komme seit nem Monat nicht über 330 follower. Vor einer Woche habe ich mich mega gefreut, plötzlich haben 200-600 Leute meine Stories geschaut und darunter Leute mit über 200k followern. Total der boost und dann Zack von heute auf morgen gerade mal 30-60 Leute die schauen und meine Beiträge gehen nicht mehr durch die Decke. Alles ziemlich seltsam, aber ich sitze seit Februar dran und langsam geht mir die Puste aus. Mir folgen zwei drei Leute, die mehr als 10-30 k Follower haben, da dachte ich ja endlich Senem es geht los.. aber nichts da. Keine Ahnung was Instagram gegen mich hat.

  • 27. November 2019
    reply
    Josefine Roß

    Danke Karoline, habe deinen Blog Post zum Thema gerade gefunden.
    Da mir das auch nicht aufgefallen ist.
    Ich habe mir meinen Account mit viel Liebe aufgebaut und alles ist real und authentisch ohne Tools, die Liken, Foller kaufen, posten etc.
    Und scheinbar bin ich auch erwischt worden.
    Während so viele meiner Kolleginnen mit den ganzen unfairen MItteln arbeiten, und nicht gesperrt sind.

    Vielleicht magst du mal schauen @josefineross – müsste für dich nicht mehr sichtbar sein.

    Oder?

    Hab auch das Problem schon gemeldet . Was tun?!

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