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Frollein Herr

Designerhandtaschen mieten statt kaufen – dieses Prinzip kennen wir doch alle noch aus dem ersten Sex and the City Film, als Louise Carrie stolz wie Bolle darüber aufklärt, dass sie sich für ihre neue Louis Vuitton Bag nicht verschulden musste, sondern sie zur Miete trägt. Klang damals schon verdammt gut, aber so richtig angekommen ist das Miet-Modell bei mir nicht. Bis jetzt! Denn derzeit führe auch ich eine absolute Traum-Designertasche aus, die mir nicht gehört – und ich liebs! Die gelbe Chain Cassette von Bottega Veneta gehört nämlich nicht mir, sondern Fobe, einer Plattform, die mich mit ihrem Sharing Konzept absolut abgeholt hat und von der ich euch heute ein bisschen mehr erzählen möchte.

Fobe: Mieten statt kaufen!

Fobe ist ein Sharing Modell für Luxus-Handtaschen, das auf dem Crowd-Prinzip aufbaut. Fobe kauft die angesagtesten Luxus-Handtaschen (darunter Fendi, Bottega Veneta oder Prada) und stellt sie seinen KundInnen per Abo-Modell zur Verfügung. Das Prinzip: Konsum und Eigentum von einander abkoppeln und so einen Kreislauf erzeugen. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern bringt noch ein paar weitere Vorteile mit sich, aber darauf gehe ich gleich noch näher ein. Damit das Modell planbar und umsetzbar wird, braucht es das Abo-Modell, das das Tauschgeschäft überhaupt ermöglicht. Hier gibt es verschiedene Modelle (vom günstigsten Modell für 79 € monatlich bis zum teuersten für 99 € im Monat), die aber alle eines gemeinsam haben: Versand und Rückversand sind immer kostenlos, alle 8 Wochen wird die Tasche ausgetauscht und die Taschen werden vor jedem Weiterversand gereinigt und instandgesetzt.

Meine erste Frage war gleich, was passiert, wenn man die Taschen in irgendeiner Form beschädigt? Muss man dann vielleicht doch einen Kredit aufnehmen, um das Luxusstück zu bezahlen? Nein, muss man nicht. Eine Versicherung ist in jedem Abo inkludiert und bei normalen Abnutzungserscheinungen oder Gebrauchsspuren hat man nichts zu befürchten. Sollte die Tasche dann aber doch mal aus Versehen in einen Schredder geraten (I mean, alles schon passiert), hat man im schlimmsten Fall mit einer Selbstbeteiligung von 150 € zu rechnen – was ich persönlich sehr fair finde.

Wieso aber nun mieten statt kaufen? Dazu kommen wir jetzt!

Mieten statt kaufen: Wieso das so smart ist!

Dass das Sharing Modell die nachhaltigere Option zum individuellen Konsum ist, habe ich ja eben schon erklärt – dieser Punkt ist und bleibt aber der wichtigste Aspekt des Geschäftsmodells und deshalb möchte ich ihn hier nochmal ausdrücklich betonen. Es gibt aber noch zwei weitere wichtige Punkte: 1. Es macht die Luxushandtaschen für mehr Menschen erschwinglich und 2. Es ist ein super Weg Trends oder bestimmte Taschen auszuprobieren und sich seinen eventuell geplanten Kauf gut zu überlegen.

Die Cassette von Bottega Veneta, die ich derzeit ausführen darf, kostet satte 3200 €. Das ist verdammt viel Geld, das manche Menschen nicht ausgeben wollen oder schlichtweg nicht können. Wenn man sich dann aber dennoch Hals über Kopf verliebt hat, kann das Abo-Modell natürlich eine mega Option sein, das Traum-Piece doch für eine gewisse Zeit auszuführen. Fobe macht Luxusmode, die sich seit Jahren mit Preiserhöhungen und Limitierungen immer exklusiver machen möchte, demokratischer – ein Aspekt, den ich hier unbedingt herausstellen möchte.

Für die, die sich ab und an dann aber doch mal die Anschaffung einer der heiß begehrten It-Bags leisten können und wollen, kann das Probetragen ein toller Weg sein, sich den Kauf vorher nochmal wirklich gut zu überlegen. Ein real life Test sozusagen. Gefällt mir die Farbe? Wie funktioniert die Tasche im Alltag? Passt das eigentlich alles rein? Ich selbst musste feststellen, dass mir die Kettenhenkel der Chain Casette dann doch viel zu massiv und unhandlich sind, sodass ich mega froh bin, diese It-Bag einmal Probe getragen zu haben und sie nun guten Gewissens von meiner imaginären Wunschliste streichen kann. Aber auch für alle, die modetechnisch einfach gerne ausprobieren, Trends an- und austesten und nicht unbedingt in Taschen für die Ewigkeit investieren wollen, ist Fobe eine super Sache. Alle 8 Wochen eine neue Tasche, keine Langeweile und kein ständiges Kaufen und Verkaufen.

Praktisch, smart und – wie bereits betont – nachhaltiger als der Individualkonsum.

Mein Fazit

Wieso mich Fobe im Vergleich zur Konkurrenz vom ersten Moment an abgeholt hat, war die Auswahl. Auf Anhieb habe ich diverse Taschen gespotted, die mich schon lange reizen und die ich sofort gerne an meinem Arm baumeln Ehen würde. Von Prada bis Gucci, vom saisonalen It-Piece bis zum Klassiker: Bei Fobe bleibt wirklich kein Wunsch offen. Nach der ersten Euphorie über das Sortiment aber, war es aber der Kreislaufwirtschaftsgedanke, der mich dann wirklich überzeugt hat. Ich, als jemand, der regelmäßig in Taschen investiert und erst nach einer Weile des Tragens feststellt, ob die Tasche echtes Für-Immer-Potential hat, finde den Gedanken super, meine Modeliebe mit anderen zu teilen, sich aus einem einzigen imaginären Kleiderschrank zu bedienen, der besser bestückt ist, als jeder echte es nur sein könnte.

Gerade weil ich jemand bin, der gerne probiert, sich an ungewöhnliche Farben wagt oder schlichtweg aus beruflichem Interesse das heißeste Stück der Saison mal in echt sehen und fühlen möchte, ist das Taschen-Abo perfekt. Ich habe aber auch mit einigen meiner Freundinnen gesprochen, die nicht unbedingt so modebegeistert sind wie ich und für die solche Investionen vielleicht niemals in Frage kommen würden und auch die fanden das Konzept mega interessant und reizvoll. Nicht zuletzt aber macht es in meinen Augen einfach wahnsinnig viel Sinn, Mode anders zu denken – und das schätze ich an Fobe. Um nachhaltig etwas an unser aller Konsumverhalten zu ändern, müssen neue Konzepte her – und genau das ist Fobe.

Und weil ich das Konzept so gut finde und mich wirklich freuen würde, wenn auch ein paar von euch jetzt Lust auf das Miet-Modell bekommen haben, habe ich noch etwas für euch klargemacht: Mit dem Code „Frolleinherr“ bekommt ihr 50% auf den ersten Monat eures Abos (gültig bis 15.07.2021). Wer also neugierig geworden ist, sollte unbedingt gleich mal bei Fobe vorbeischauen. Und für die, die vielleicht noch ein paar gute Argumente brauchen, kommen hier meine liebsten Bags aus dem Sortiment…

Meine Favoriten bei Fobe

„Cleo“ von Prada

„Baguette“von Fendi

„Jackie Hobo 1961“ von Gucci

„Cassette“ von Bottega Veneta

„Mini Jodie“ von Bottega Veneta

„Saddle“ von Dior

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Fobe entstanden.

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