Mein Anti-Doppelkinn-Plan Teil 3: Ein Zwischenstand

Mein Anti-Doppelkinn-Plan Teil 3: Ein Zwischenstand

Zweieinhalb Monate und zwei Fett-Weg-Spritzen ist es jetzt her, dass ich meinen Anti-Doppelkinn-Plan angekündigt und euch seitdem auf jedem Schritt mitgenommen habe. Höchste Zeit also für einen Zwischenstand – meint ihr nicht? Für alle, die jetzt aber erstmal nur Bahnhof verstehen, hier nochmal ein kleiner Recap: Mein Doppelkinn und ich – eine ziemlich verzwickte Beziehung und das schon seitdem ich denken kann. Erblich bedingt, bleibt das kleine Fettdepot unter meinem Kinn weder von Sport oder ausgewogener Ernährung unbeeindruckt und auch wenn meine Hosengröße mal größer oder mal kleiner ausfällt, halsaufwärts tut sich da nix. Also habe ich nach jahrelanger Abwägung und intensiver Recherche einen Plan ausgetüftelt, der mir hoffentlich eine markantere jawline bescheren soll: Ich lasse mir mehrere Fett-Weg-Spritzen setzen (hier erfahrt ihr mehr dazu), gehe regelmäßig zum face workout und folge religiös einem kleinen Massageritual, das das Bindegewebe stärkt und die Lympftätigkeit anregen soll (dazu kommt hier ganz bald ein ausführlicher Bericht).

So weit, so gut. Zwei Spritzen habe ich also schon bekommen, die dritte folgt in dieser Woche. Und was soll ich sagen – so langsam tut sich was. Die Veränderung versuche ich so objektiv wie möglich in Bildern festzuhalten, aber nicht nur optisch bemerke ich den Unterschied: Wenn ich meine kleine Kinnmassage mache, ist dort jetzt deutlich weniger Fett, das massiert werden will und das spornt mich richtig an.

Am meisten freut es mich aber, dass ich damit nicht alleine bin. Ich hatte schon vor meiner Ankündigung das Gefühl, dass das Thema Doppelkinn groß ist, aber nach unzähligen Nachrichten und Gesprächen mit euch, wird mir jetzt erst klar, WIE groß es ist. Bei den meisten hat das bisschen extra Fett nämlich nichts mit einem allgemeinen Übergewicht zu tun, sondern ist und bleibt einfach da. Die eine stört es mehr, die andere weniger, aber meist hat man schlichtweg keine Ahnung, was man dagegen tun kann. Und wenn man dann hier und da mal von sogenannten Wundermethoden wie der Fett-Weg-Spritze liest, kommt meist eher Skepsis, als Hoffnung auf.

Genauso ging es mir auch und deshalb habe ich JAHRE gewartet, bis ich mich zu diesem Schritt entschieden habe. Dabei darf man auch nie vergessen, dass so eine Behandlung immer wahnsinnig individuell ist und der oder die BehandlerIn nie versprechen kann, dass das eigene Ideal auch nur annähernd erreicht werden kann.

Aber: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und da die Nebenwirkungen bei meinem Plan wirklich sehr überschaubar sind, habe ich mich endlich an das Thema gemacht und meinen Anti-Doppelkinn-Plan in die Tat umgesetzt.

Und wo stehe ich jetzt? Das beschreibt dieses Bild wohl am besten…

Zwischen Bild 1 und Bild 2 liegen wenige Wochen und nur eine Spritze. Bevor es diese Woche zur dritten Sitzung geht, wird selbstverständlich wieder ein aktuelles Bild aufgenommen. Aber gefühlt muss ich sagen, dass der Effekt zwischen Behandlung eins und zwei am größten war. Bei der letzten Sitzung haben wir verstärkt entlang des Kieferknochens gespritzt, wo nicht so viel Fett anlagert, und deshalb war weder die Schwellung, noch der „Effekt“ so stark, wie nach der ersten Behandlung. Aber es geht bei der ganzen Sache ja auch nicht um ein schnelles oder „krasses“ Ergebnis. Es geht darum, das für mein Gesicht bestmögliche Ergebnis zu erreichen – und zwar Schritt für Schritt. Deshalb entscheidet Dr. Merkel bei jeder Sitzung neu, wo wieviel gespritzt wird, fragt nach Beschwerden oder Nebenwirkungen nach der vorherigen Behandlung und entwickelt dann gemeinsam mit mir einen individuellen Behandlungsplan.

Ich bin noch nicht da, wo ich gerne sein möchte, aber ich bin auf dem richtigen Weg. Das zeigen mir Bilder, wie das oben, aber auch mein Spiegelbild. Und genau deshalb geht es weiter. Ob es jetzt 3, 5 oder 8 Spritzen braucht, das weiß ich jetzt noch nicht und da möchte ich mich auch nicht festlegen. Dr. Merkel und ich werden einfach beobachten und entscheiden, wann das für mich mögliche Maximum erreicht ist und wann das ist, steht noch in den Sternen.

Klar ist aber, dass ich den Schritt bisher kein Stück bereue ich gespannt bin wie ein Flitzebogen, was da noch möglich ist. Und – ihr ahnt es schon – ich halte euch selbstverständlich auf dem Laufenden!

Illustration im Header von Giulia Hartz

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