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Frollein Herr

Dieses Internet ist ja für so einiges gut. Hat so mancher anfangs vielleicht noch gedacht, es würde sich nicht durchsetzen, können wir uns dank Google, Facebook und Co. zu jeder Tages- und Nachtzeit informieren, austauschen, vernetzen und – ja, auch konsumieren. Und da ich eine große Schwäche für kleine, mir noch unbekannte Labels aus aller Welt besitze, freue ich mich jedes Mal, wenn ich nach stundenlangem Swipen, Tippen und Klicken auf News aus der Modewelt stoße, die es schaffen mich trotz des visuellen Überflusses noch so richtig zu begeistern. So geschehen bei meinem neusten Insta-Find: Milkwhite.

Eigentlich hatte das griechische Label mit seinen pastellfarbenen Kleidern und romantischen Motiven mich schon nach ein paar Sekunden auf seiner Instagramseite komplett überzeugt. Und spätestens nachdem ich ein paar der Teile bei einem Pressday in real life sah, war es dann vollends um mich geschehen. Feminin bis zum Gehtnichtmehr, aber ohne Püppi-Attitüde, ein wenig verträumt und romantisch, aber jedes Stück absolut tragbar und mit dem passenden Beiwerk up- oder downgradebar (ist das ein Wort?). Und, die beste Nachricht gleich mal zuerst: Die hübschen Stücke sind sogar erschwinglich. Das hat mich tatsächlich überrascht. Schaut man sich den Instagramauftritt, die professionellen Motive und wahnsinnig schönen Kleider an, hätte ich gut und gerne gedacht ich wäre bei einem High-End-Nischen-Label gelandet. Aber nein, von 50 bis 350 € aufwärts ist für jeden Geldbeutel was dabei.

Milkwhite ruft für mich ganz laut: Es darf gespielt werden! Mit Farben, Stoffen und der eigenen, sehr weiblichen Silhouette. Das hab ich mir natürlich nicht zwei Mal sagen lassen und durfte mir für ein Shooting ein paar der Teile ausleihen. Das Ergebnis seht Ihr hier…

Für alle, die wie ich jetzt in Schwärmen geraten sind – die Stücke können offline in ausgewählten Boutiquen in Griechenland gekauft werden (vielleicht etwas für den nächsten Urlaub?), per Direktnachricht bei Instagram und seit kurzem auch exklusiv bei Sois Blessed in München. Ein Onlineshop soll aber bereits in Planung sein.

Photo Credit: Kerstin Rothkopf 

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