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Frollein Herr

Arctic Beauty: Inari

Naturkosmetik ist super! Schließlich macht sich da ein Unternehmen Gedanken um Natur, Nachhaltigkeit und im besten Fall noch faire Arbeitsbedingungen – das verdient Respekt. Aber (und das ist in meinen Augen ein großes Aber, das sich nicht mal eben so unter den Tisch kehren lässt) Fakt ist, dass mich nicht jede Naturkosmetik-Brand hinsichtlich ihrer Performance so überzeugt, wie es so manche Produkte aus dem non organic Bereich tun.

Wenn wir mal ehrlich sind, entscheidet sich doch vorm Beautyregal niemand dafür, das Produkt eines non-organic Labels einer organic Alternative vorzuziehen, weil “einem die Natur eben nicht so wichtig ist”. Auch ich selbstverständlich nicht. Bei aller Liebe zu Mutter Erde möchte ich aber auch auf Wirksamkeit, schöne Texturen, einen angenehmen Duft und ein liebevolles und stylisches Packaging nicht verzichten.

Aus gutem Gewissen heraus kauft man vielleicht einmal, aber um sich ein Produkt dann noch einmal anzuschaffen, braucht es mehr.

Ein Glück, dass es inzwischen ein paar wirklich spannende, coole und wirksame Naturkosmetikbrands gibt, die den Big Playern der Branche nicht nur in nichts nachstehen, sondern ihnen sogar ein ganzes Stück voraus sind. Weil sie nachhaltig und luxuriös sind und eben beim reinen Gewissen nicht halt machen, sondern auch an der Forschungsfront mitmischen.

Eine Brand, die mich in den letzten Monaten nachhaltig (Vorsicht, Wortwitz) überzeugt hat, ist Inari. Wieso, weshalb, warum und was es mit den Eiswürfeln auf sich hat, möchte ich Euch jetzt erzählen…

 

Im Test: Inari

Meet Inari

Inari, das ist eine junge, finnisch-deutsche Skincare-Brand, die ihre Wurzeln ganz weit im Norden hat. Genauer gesagt in Lappland (Ahhh, jetzt machen auch die Eiswürfel Sinn, oder?) und mit der Linie “Midsummer Magic” hoch-wirksame und bio-zertifizierte Hautpflegeprodukte anbietet. Um Inari zu beschrieben, reicht das Label “Naturkosmetik” nicht aus. Inari ist “eco-luxury”, also eine Marke, die Design, Wirksamkeit und Luxus mit Nachhaltigkeit und zertifizierten Inhaltsstoffen verbindet. Weil es bei Hautpflege eben um mehr geht, als “nur” das gute Gewissen.

Als ich die beiden Gründerinnen, Sirkku Hahn und Nina Starnberg, im Rahmen eines Pressetermins vor einigen Monaten kennenlernte und die Produkte first hand erleben durfte, war meine persönliche und professionelle Neugier direkt geweckt. Das Konzept, die Aufmachung, die Inhaltsstoffe – luxuriöser wird organic Beauty nicht. Aber auch das Konzept der Marke ist so besonders, dass ich Euch davon noch ein wenig mehr erzählen möchte. Denn die Pflanzen, die bei Inari zum Einsatz kommen, haben es echt in sich.

 

 

Im Test: Inari

Arctic Beauty

Am Polarkreis herrschen extreme Bedingen für alle Lebewesen. Der natürliche Rhythmus von Tag und Nacht ist ausser Kraft gesetzt und entweder ist es andauernd hell oder durchgehend dunkel. Von der Eiseskälte mal ganz zu schweigen. Um ganz ehrlich zu sein: Ich möchte unter diesen Bedingungen nicht leben, bin aber froh, dass es so manche Pflanze tut, denn davon kann unsere Hautpflege nur profitieren.

Möchte eine Pflanze am Polarkreis überleben, braucht sie ausgeklügelte Überlebenstaktiken, die sich über Jahrmillionen evolutionsbiologisch angeeignet hat. Genau deshalb enthalten sie neben vielen Vitaminen oder Mineralien auch besonders viele Antioxidantien, ein natürliches Schutzschild gegen schädliche äußere Einflüssen. Dazu kommen noch das reine Wasser, unberührter Boden und die sauberste Luft der Welt. Wenn das mal nicht vielversprechend klingt, weiß ich auch nicht weiter.

 

 

Arctic Beauty: Inari

 

Das haben sich wohl auch Nina und Sirkku gedacht, als sie sich dazu entschieden haben, Inari zu gründen. Ihr Anspruch: Produkte zu entwickeln, die die perfekte Balance zwischen Feuchtigkeit und Anti-Ageing bieten. Deshalb enthalten alle Produkten nicht nur den “Arctic Blend Komplex” (eine ausgeklügelte Mischung aus Beeren-, Pflanzen- und Pilzextrakten), sondern auch Hyaluronsäure – und zwar gleich in drei verschiedenen Molekülgrößen.

Manchmal muss man die Haut nämlich ein wenig überlisten, um ihr etwas Gutes zu tun. Schließlich ist es ihre Aufgabe uns vor äußeren Einflüssen zu schützen und nicht alles in den Körper gelangen zu lassen. Möchten wir aber eine optimale Feuchtigkeitsversorgung auch in tieferen Hautschichten erreichen, müssen die Moleküle besonders klein sein, damit sie so tief eindringen können. Der Vorteile von drei verschieden Molekülgrößen ist deshalb, dass die Hylaluronsäure einen Soforteffekt an der Hautoberfläche schafft, aber auch in den Tiefen der Haut für einen Langzeiteffekt und aufgepolsterte Haut sorgt. Ziemlich clever.

 

Arctic Beauty: Inari

Die Produkte

Bisher sind vier Produkt erhältlich. Zum einen das “Lifting Serum”, das die Haut intensiv und langfristig mit Feuchtigkeit und Antioxidantien versorgt, zweitens der “Moisture Boost”, eine leichte Tagespflege, die die Hauterneuerung ankurbelt, drittens die “Water Cream” mit reinem arktischen Quellwasser, die besonders für ölige und Mischhaut perfekt ist und die “Sleeping Cream”, eine Mischung aus Maske und Nachtpflege, die über Nacht Zellschäden repariert.

Ich selbst habe bis auf die “Sleeping Cream” alle Produkte getestet und bin besonders großer Fan des “Moisture Boost” und der “Water Cream” geworden. Wie Ihr wisst, braucht meine Haut viel Feuchtigkeit, aber wenig Fett und diese beiden Produkte haben eine solch spezielle wässrig-softe Textur, die perfekt für meine ölige Haut ist und trotzdem volle Pflegepower liefert.

Außerdem kommen alle Produkte in einer sogenannten “airless” Verpackung daher, die verhindert, dass das Produkt mit der Luft in Berührung kommt und die hoch potenten Wirkstoffe länger haltbar bleiben. Denn genau das ist in Sachen Naturkosmetik ein großes Thema. Verzichtet man auf synthetische Konservierungsstoffe, muss man sich Strategien einfallen lassen, um das Produkt vergleichbar lange haltbar zu machen, wie ein non organic Produkt. Dazu hat Inari zusätzlich einen natürlichen Vitaminkomplex, der die Haltbarkeit sicher und zuverlässig verlängert und neuartig in der Naturkosmetik ist.

 

Arctic Beauty: Inari

Inari

Mein Fazit

Große Liebe für die Brand aus dem hohen Norden. Soviel sollte inzwischen schon deutlich geworden sein. Und das kann ich auch ganz einfach erklären: Bei all den Brands, die es derzeit auf dem Beautymarkt gibt, gebe ich zu, dass ich mich nicht mehr so leicht überzeugen lasse. Es gibt einfach zu viel, um sich täglich neu zu verlieben. Inari aber hat mich mit Wirksamkeit, Konzept, den natürlichen und ausgewählten Inhaltsstoffen und seinem luxuriösen Packaging komplett abgeholt. Meine Haut ist happy und besonders jetzt in den kalten Monaten top gepflegt und auch mein Wunsch nach einem luxuriösen Anwendungsgefühl wird bei Inari befriedigt. Dass die Produkte zudem noch natürlichen Ursprungs sind, ist für mich die Kirsche auf der Sahnetorte. Zugegeben, die Preise (ab 119 €) sind nicht gerade günstig, aber bedenkt man, wieviel Arbeit, Auslese und Liebe hinter einem kleinen Unternehmen steckt, dass es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Naur zu schonen und trotzdem High-Performance, High-end-Skincare herzustellen, wird klar, dass echte, nachhaltige Qualität eben ihren Preis hat.

Inari ist perfekt für alle, deren Haut ein bisschen mehr braucht, die bewusst konsumieren und trotzdem nicht auf hohe Wirksamkeit und Luxus verzichten wollen. Na, überzeugt? Dann schaut unbedingt in meinem Instagram-Feed vorbei, da wartet noch eine Überraschung auf Euch.

 

Arctic Beauty: Inari

Und wo bekommt man die Produkte?

Inari ist bei Greenglam, Najoba, Organic Luxury in München und auf inari-cosmetics.com erhältlich.

 

Inari

In freundlicher Zusammenarbeit mit Inari

Comments

  • 11. Dezember 2018
    reply
    Maren Sophia

    Das muss ich dann wohl auch mal ausprobieren!!!
    Solche Produkte sind einfach 👏🏼 ich bin sehr gespannt!!! Danke für die Inspo ❤️

  • 12. Dezember 2018
    reply
    Katharina Happ

    Cooles Label, danke fürs Vorstellen! Als Langzeitverwenderin und Kennerin von Naturkosmetik find ich allerdings schon, dass es schon lang richtig gute und wirkkräftige Pflegeprodukte gibt, bei denen man keine Abstriche gegenüber konventionellen machen muss. Sei es nun von traditionellen Marken oder den vielen neuen hippen, die im letzten Jahrzehnt (auch bei uns in Drutschland) entstanden sind. Oft fehlt da einfach nur das große Marketingbudget, um für Bekanntheit zu sorgen. Und neben dem Vorteil, sich mit wirksamen natürlichen Inhaltsstoffe zu pflegen, kann man sich ja außerdem über das Fehlen kritischer Zutaten, über den inkludierten Naturschutz (z.B. keinecSilikone/Mikropladtikpartikel die im Grundwasser landen) und meist auch über eine nachhaltige und faire Produktion freuen.
    Liebe Grüße, Katharina

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